Wer ein Spiel im Liveticker verfolgt, sitzt nicht stumm vor dem Bildschirm. Er jubelt, flucht, zittert mit. Emoji-Reaktionen geben dafür einen Ort: einen Klick direkt am Ereignis, ohne Kommentarspalte und ohne Moderationsaufwand.
So funktionieren Reaktionen
Fans reagieren auf einzelne Einträge mit Emojis – von Feuer über Daumen hoch bis zu Tränen. Jeder Klick zählt, auch mehrfach. Die Summe steht sichtbar am Eintrag, aufgeschlüsselt nach Emoji. Ihr entscheidet pro Eintrag, ob Reaktionen bei Ereignissen des Gegners angezeigt werden, und könnt Reaktionen bei Bedarf zurücksetzen.
Ein Spielabend in Reaktionen
Am 22. September 2026 gewannen die Nürnberg Ice Tigers 5:3 gegen die Adler Mannheim. Die fünf Nürnberger Tore sammelten zusammen 2.955 Reaktionen. Die Zahlen steigen mit dem Spiel: 333 auf das 1:0, 430 auf das 2:2, 553 auf das 3:2, 477 auf das 4:3. Das 5:3 in der 59:37 kam auf 1.162 Reaktionen – so viele wie keine andere Szene des Abends.
Reaktionen zeigen nicht nur, dass Fans da sind, sondern wann sie am stärksten dabei sind.
Was ihr daraus ablesen könnt
- Welche Momente bewegen: Entscheidungstore, Ausgleichstreffer, späte Szenen.
- Wie sich ein Spiel aufbaut: Reaktionen steigen, wenn es eng wird.
- Welche Texte funktionieren: Einträge mit Einordnung bekommen oft mehr als ein reines Ergebnis.
- Was Partner interessiert: Aufmerksamkeit, die sich an konkreten Spielmomenten zeigt.
Nach dem Spiel
Auf der Matchpage im Archiv bleiben die Reaktionen sichtbar, neue kommen aber nicht mehr hinzu. So hält das Archiv fest, wie das Spiel live erlebt wurde – ein Stück Stimmung, das in keinem Spielbericht steht.
Reaktionen im Alltag nutzen
- Reaktionen im Ticker aktivieren.
- Festlegen, ob Fans auch auf Ereignisse des Gegners reagieren sollen.
- Nach dem Spiel die Momente mit den meisten Reaktionen in Social Media und Newsletter aufgreifen.
- Reaktionen über die Saison vergleichen, um zu sehen, welche Spiele und Texte bewegen.